Schweißen von Hochspannungskabelbaumanschlüssen für neue Energien | Sammelschienenverbindung in Elektrofahrzeugen

2026-08-05 00:00:00 0

Schweißverfahren

Ultraschallschweißen von Hochvolt-Kabelbäumen für Elektrofahrzeuge – Verbindung von Hochvolt-Kabelbäumen (orangefarbene Kabel) mit Stromanschlüssen mittels Ultraschall als Ersatz für herkömmliche Schraub- und Crimpverbindungen zur Reduzierung des Kontaktwiderstands und Erhöhung der Verbindungszuverlässigkeit.

Prozessparameter: Frequenz 15 kHz | Schweißleistung 4000–6000 W | Schweißzeit 0,4–0,8 s | Amplitude 60–90 μm
Geeignete Kabel: 16 mm² – 120 mm² mehrdrähtige Kupfer-Hochvoltleitungen für E-Fahrzeuge
Geeignete Anschlüsse: Kupfer-/versilberte Kupferanschlüsse, Bohrungsdurchmesser für 8–16 mm Schrauben
Schweißergebnis: Zugfestigkeit ≥ Kabelgrundfestigkeit | Kontaktwiderstand ≤ 10 μΩ | Abfall < 3 % nach 200 Temperaturzyklen

Verfahrensvorteile

Die Zuverlässigkeit der Hochvolt-Kabelbaumverbindungen in Elektrofahrzeugen ist direkt sicherheitsrelevant. Im Vergleich zu herkömmlichen Crimp-/Schraubverbindungen erzeugt das Ultraschallschweißen eine Verbindung auf molekularer Ebene ohne Kontaktgrenzfläche, wodurch ein Anstieg des Kontaktwiderstands durch Lockerung oder Oxidation grundlegend vermieden wird. Der Schweißprozess ist funken- und rauchfrei und erfüllt die strengen Sauberkeitsanforderungen in der Produktion von Elektrofahrzeugen.

Typische Anwendungen: Verbindung von Hochvolt-Sammelschienen in Traktionsbatterien, Drehstromkabel von Motorsteuergeräten, interne Sammelschienen in PDU-Verteilerdosen, Hochvolt-Kabelbaumverbindungen an Ladebuchsen. Geprüft nach QC/T 1067.1 und ISO 6722 für Kabelbäume in Fahrzeugen.

▼ Abbildung von Muster-Schweißteilen (Hochvolt-Kabelbaum-Anschlussschweißen)